Anonim

Die Geschichte ist eine der dramatischsten und seltsamsten, die erzählt werden kann. Vor ein paar Tagen traf sich die Besatzung eines Segelboots, das an einer Regatta auf der ganzen Welt teilnahm, der LMAX, vor der Küste von Guam, im Pazifischen Ozean, mit einem kleinen Segelboot, das treibend und mit einem zerbrochenen Baum unterwegs war.

Da sie die Seeregeln wollen, hat die Gruppe das Rennen vergessen und hart gearbeitet, um zu sehen, ob sich jemand auf dem kleinen Boot befand, der vielleicht verletzt war und auf Hilfe wartete.

An Bord dachten die Retter, es sei aufgegeben worden. Dann fanden sie unter Deck einen menschlichen Körper, der als einziges Mitglied der Besatzung völlig mumifiziert war.

Ich sitze an einem Tisch in der Nähe des Funksenders und lehne den Kopf an einem Arm. Vielleicht hatte er versucht, jemanden um Hilfe zu rufen. Alles andere war in Ordnung.

Image So wurde Manfred Fritz Bajorat mumifiziert an Bord seines Bootes gefunden. | Barobo-Polizei

Aber wie hat er mumifiziert? Der unglückliche einsame Seemann starb wahrscheinlich an natürlichen Ursachen, vielleicht einem Herzinfarkt. Während Meereswinde, hohe Temperaturen und salzige Luft dazu beigetragen haben, den Körper intakt zu halten.

Dank des kristallisierten Salzes, das das Wasser bindet und die Vermehrung von Bakterien verhindert, kann ein Körper durch Wüstensand mumifiziert werden. Dasselbe kann in kalten und heißen Wüstengebieten passieren, dank des Windes und der trockenen Luft, die einem toten Organismus Flüssigkeiten entziehen, oder in Höhlen dank der konstanten Temperatur und Luftfeuchtigkeit.

In den Sümpfen Irlands, Schottlands, Hollands, Deutschlands, Dänemarks und Schwedens hat es auch in Europa zufällige Mumifizierungen gegeben. Die Natur kann die Mumifizierung auch in künstlichen Umgebungen wie Kellern, Böden und Krypten fördern, in denen die Erhaltung durch Luftströmungen und stabile Temperaturen begünstigt wird. Wie wohl beim Fund im Pazifik passiert.

Es dauerte nicht lange, um den Unglücklichen zu identifizieren: Es war der 59-jährige Manfred Fritz Bajorat, ein bekannter deutscher Seemann, der alle Meere des Planeten umsegelte und dessen Spuren seit 2010 verloren gegangen waren.