Hat Dinosauriergestank das Klima verändert?

Anonim

Eine kühne Hypothese einiger britischer Paläontologen besagt, dass die riesigen pflanzenfressenden Dinosaurier, die größtenteils zur Sauropodengruppe gehören, eine sehr große Bakterienpopulation in ihrem Verdauungssystem beherbergten.

Wie es heute bei Kühen und Schafen der Fall ist, haben sie bei der Verdauung auch eine große Menge Methan produziert, das sich offensichtlich in der Atmosphäre verteilt hat.

Den Forschern zufolge hätten sich diese riesigen Mengen Methan angesammelt und den Treibhauseffekt verstärkt, was letztendlich zu einem Klimawandel geführt hätte, der möglicherweise zu ihrem eigenen Aussterben geführt hätte.


Tödliche Gase

Die Berechnungen der Forscher gehen von einer Reihe von Annahmen aus, beispielsweise der Tatsache, dass der Metabolismus von Dinosauriern dem von modernen Säugetieren sehr ähnlich war. Oder dass die Dichte von Sauropodendinosauriern sehr hohe Werte erreichte (mehr oder weniger zwanzig Exemplare mit einem Gewicht von etwa 200.000 kg pro km 2 ) und jedes Tier durchschnittlich 2.675 Liter Methan pro Tag produzierte.
Das insgesamt produzierte Gas hätte 520 Tausend Tonnen Methan pro Jahr betragen. Laut Paläontologen mehr als genug, um die Atmosphäre dieses Gases aufzufüllen und so zu einem deutlichen Treibhauseffekt beizutragen.
Dieselben Forscher erklären, dass ihre Berechnungen theoretisch sind, beweisen aber ihre These. Kurz gesagt, die Dinosaurier haben zu ihrem Ende beigetragen. Mit Blähungen.
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