Anonim

Eine Frequenz von 130 Kilohertz. Schwer zu bekommen, wenn man einfach die Flügel aneinander reibt. Fernando Montealegre und Glenn Morris von der University of Toronto haben begonnen, männliche Exemplare von Arachnoscelis zu untersuchen, einer Heuschrecke, die in den tropischen Wäldern Kolumbiens lebt und in der Lage ist, Ultraschall mit dieser Frequenz zu erzeugen.

Unter dem Elektronenmikroskop stellten die beiden Forscher fest, dass das Reiben aufgrund der besonderen Position der Beine Ultraschall erzeugt. "Durch die Nutzung der elastischen Energie - so Montealegre - kann das Tier somit Stoffwechselenergie einsparen, da es seine Muskeln nicht sehr stark zusammenziehen muss."

Auf dem Foto: Der von Ultraschall-Heuschrecken bewohnte kolumbianische Regenwald.