Die Ameisenhäuser in Hongkong: die hypnotischen und klaustrophobischen Fotos von Michael Wolf | Technologie 2020

Anonim
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Wenn Sie sich diese Fotos ansehen, werden Sie sich nicht mehr über die Größe Ihrer Wohnung beschweren. Weder die Geräusche der Nachbarn noch der "Kasernen" -Aspekt der Wohnanlage, in der Sie leben. Sie sehen die konkreten Bienenstöcke, in denen ein Großteil der in Hongkong lebenden Mittelschichtbevölkerung mit 7 Millionen Einwohnern und einer Bevölkerungsdichte von über 6400 Einwohnern pro Quadratkilometer leben muss. Der in München geborene Fotograf Michael Wolf lebte 8 Jahre in Hongkong und arbeitete für die deutsche Wochenzeitung Stern. Im Projekt Architecture of Density fotografiert er die fast hypnotischen Linien und Muster dieser menschlichen Ameisenhaufen, die über numerische Daten hinaus einen Eindruck von der Lebensqualität in der chinesischen Metropole vermitteln. Alle Fotos mit freundlicher Genehmigung von Michael Wolf (Website)

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Mit einer rekordverdächtigen Bevölkerungsdichte ist Hongkong vorwiegend vertikal ausgerichtet, mit Wohnungen, die von riesigen Villen von Milliardären bis zu den am weitesten verbreiteten - schrankgroßen Häusern reichen, fast immer ohne Fenster und mit klaustrophobischen Ausmaßen von 1, 5 Quadratmetern . In vielen dieser "Käfige" ist es nicht einmal möglich, vollständig aufzustehen. Schauen Sie sich auch die extravagantesten Häuser der Welt an

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Nach Schätzungen der Society of Community Organization, einer Organisation zum Schutz der Menschenrechte in Hongkong, leben über 100.000 Bürger in unzureichenden Wohnungen, um ihren Bedarf zu decken. Dies ist auch auf den Anstieg der Immobilienpreise aufgrund der Finanzkrise zurückzuführen. Von 2009 bis heute haben sich die Kosten für Häuser praktisch verdoppelt, und viele mussten ein wenig aufgeben, um sich ein Dach leisten zu können. China, das Haus mitten auf der Straße: Schauen Sie sich die Fotos an

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Viele dieser Wohnungen haben heruntergekommene und geteilte Badezimmer und keine Küche. Ihre Bewohner müssen sich daher damit abfinden, ihr Gehalt an zum Mitnehmen bestimmten Lebensmitteln zu verschwenden, die direkt auf dem Bett sitzen. Siehe auch die Galerie über chinesische Arbeiter, die vom Schlaf bei der Arbeit überrascht sind

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Auf Wolfs Fotos stechen die Farben der Häuser hervor, nicht aber die der dort lebenden Menschen, die im Vergleich zu der sie umgebenden Zementmasse fast verschwinden. Eine Reise durch die buntesten Städte der Welt: Fotos

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In Wolfs Ziel sind noch im Bau befindliche Gebäude fertiggestellt, neue Wohnhäuser besetzt und Häuser alt und dekadent. Gebäude, die nie zu enden scheinen und sich dank eines fotografischen Tricks immer wieder wiederholen: Den Himmel und den Hintergrund vollständig abschneiden und dabei die wiederkehrenden chromatischen Motive innerhalb der Struktur in den Mittelpunkt stellen.

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Auf diese Weise wird der Betrachter schnell in die Perspektive der Bewohner katapultiert, zunichte gemacht durch eine Vielzahl aufeinander gestapelter Wohnungen. Eine Stadt in der Stadt: Zementblöcke, die von einem Künstler in Häuser und Gebäude verwandelt wurden

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Wolf hat einen Großteil seiner Karriere auf Großstadtkontexte konzentriert, in denen er nach symbolischen Themen und Details sucht, die das abgelenkte Auge eines Bürgers oft nicht mehr sieht. Die Stadt und ihr Doppelgänger: eine spektakuläre Skyline, die sich im Wasser spiegelt

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Die Bevölkerungsdichte der chinesischen Metropole, einer Steueroase, die seit jeher von Überbevölkerungsproblemen heimgesucht wird, ist etwa 30-mal so hoch wie in Italien. Auf dem Foto ist ein weiteres Ameisenhaufenhaus zu sehen, das aus identischen Mikrozellen besteht, die sich endlos wiederholen.

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Michael Wolf hat 2005 und 2010 zweimal das World Press Photo gewonnen. Bevor er in China arbeitete, lebte er in Europa, Kanada und Kalifornien.

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