Sicherer Photonenkern? | Wissenschaft 2020

Anonim

Ein in den USA entwickeltes neues Verfahren würde es ermöglichen, Strom direkt aus radioaktiven Isotopen zu gewinnen. Der Weg ist frei für die Realisierung von sichereren und kostengünstigeren Anlagen, es sind jedoch noch viele Studien erforderlich. (Alessandro Bolla, 16. April 2009) Auch heute noch durchläuft die Stromerzeugung in den modernsten Kernkraftwerken eine jahrhundertealte Technologie: die Dampfmaschine. Die durch die Spaltreaktionen abgegebene Wärme wird in der Tat zur Erzeugung von Dampf und zum Starten der Turbinen verwendet, die Elektrizität erzeugen. Das System ist jedoch nicht sehr effizient, da es während der Umwandlung eine große Energiemenge verteilt. Um dieses Problem zu lösen, haben Forscher der Universität von Missouri kürzlich, wenn auch nur auf mathematischer Ebene, ein neues Konzeptverfahren entwickelt, das die direkte Umwandlung von Kernenergie in elektrischen Strom ohne Zwischenstufen ermöglicht. Das RECS (Radioisotope Energy Conversion System) fängt die direkt aus den Radioisotopen freigesetzten Ionen ein und lenkt sie auf einen Photonengenerator, den Grundbestandteil des Lichts. Die so gewonnenen Photonen werden auf Photovoltaikzellen übertragen und ohne Wirkungsgradverlust in elektrische Energie umgewandelt. Atomic Glühbirne. Die RECS-Technologie ist keine absolute Neuheit: Bereits 1980 hatten die Forscher der Universität von Missouri ein Verfahren entwickelt, mit dem sie aus dem Licht einer "Nuklearglühlampe", die ein umwandelbares Gerät ist, elektrischen Strom gewinnen können Hochenergetische Isotopenionen in Photonen: Laut Forschern soll die RECS-Technologie den Bau kleinerer, sichererer und kostengünstigerer Kernkraftwerke ermöglichen als derzeitige Spaltanlagen. Aber gibt es saubere Kernenergie? Finden Sie es mit Focus.it Multimedia heraus