Die Sonne im Labor | Wissenschaft 2020

Anonim

Die Sonne im Labor Eine Miniatur-Sonneneruption wird in einem englischen Labor reproduziert. Es könnte verwendet werden, um zukünftige Fusionsreaktoren zu untersuchen.

Eine Sonneneruption: viel größer und stärker als die im Labor reproduzierten.

Jetzt können Sie im Labor alles tun und sogar einen Sonnenausbruch reproduzieren. Das Experiment wurde von einem Team britischer Wissenschaftler durchgeführt, die es geschafft haben, eine bestimmte Menge Plasma (dh eine Wolke aus überhitztem und elektrisch geladenem Gas) ähnlich der auf der Sonnenoberfläche zu erzeugen. Was war das Ergebnis? Dieses Laborplasma verhielt sich wie eine Miniaturversion von Sonneneruptionen. Die am Culham Science Center in der Nähe von Oxford durchgeführten Forschungsarbeiten sind Teil einer Initiative zur Entwicklung der Kernfusion, dh der Kernenergie, die es der Sonne ermöglicht, zu scheinen. Das Phänomen der Instabilität. Das Interesse der Forscher konzentrierte sich auf ein als "Edge-Localized Modes" (ELM) bekanntes Phänomen, das aus einer bestimmten Instabilität besteht, die sich in einem Plasma an seinen Rändern bilden kann. Die Forscher argumentieren, dass, wenn das Plasma eine präzise kritische Instabilität erreicht, sogenannte ELMs gebildet werden, explosive Ereignisse (wie Sonneneruptionen), die Partikel und Energie freisetzen können. Mit dieser Forschung haben Wissenschaftler neue Messungen von ELMs erhalten, zusammen mit detaillierten Bildern der zugehörigen filamentösen Strukturen, die in der Lage sind, die immensen Strukturen des auf der Sonnenoberfläche vorhandenen Plasmas in Erinnerung zu rufen. "In der Lage zu sein, einen Sonnenausbruch im Detail zu studieren, würde uns helfen, zu verstehen, was auf der Sonne passiert, wo die Plasmawolken größer und die Energien größer sind", sagte der Wissenschaftler Rob Akers. Darüber hinaus ist das Verständnis von ELMs wichtig für den Entwurf zukünftiger Fusionsreaktoren. (News aktualisiert am 21. November 2003)