Costa Rica, ab Anfang 2015 nur noch saubere Energie | Wissenschaft 2020

Anonim

Gut gemacht, Costa Rica. Seit Anfang 2015 ist es dem Staat Zentralamerika gelungen, die Energie zur Versorgung des gesamten Stromnetzes ausschließlich aus sauberen Quellen zu gewinnen.

Beispiellos. An 75 aufeinanderfolgenden Tagen war es nicht erforderlich, auf fossile Brennstoffe zurückzugreifen, um die Häuser der 4, 8 Millionen Einwohner zu beleuchten. Das ist zwar eine kleine Bevölkerung, aber ein Rekord, der von keinem Land der Welt erreicht wurde, wie z unterstreicht das costaricanische Elektrizitätsinstitut (ICE), das staatliche Konsortium, das Elektrizität bereitstellt.

vom Himmel. Der Rekord wurde dank der starken Regenfälle in den letzten Monaten erreicht, die die Wasserkraftwerke speisten, aus denen die vier Fünftel der erneuerbaren Energie des Landes stammen. Die Anlagen haben genug Energie gesammelt, um das gesamte Jahr 2015 hindurch das costaricanische Stromnetz virtuell versorgen zu können.

Es regnet im Regen. Der Rest des Bedarfs wurde durch Geothermie gedeckt (mehr als 10% der Gesamtmenge, dank der vielen aktiven Vulkane), aber auch durch Wind, Sonne und Biomasse. Reichlich vorhandene Ressourcen im tropischen Land, feucht von häufigen Regenfällen, gekennzeichnet durch ein bergiges Terrain (ideal für die Nutzung von beispielsweise Wasserkraft) und von der Sonne geküsst. Bereits letztes Jahr hatte Costa Rica es geschafft, 94% zu bedecken. des Antrags auf Strom aus erneuerbaren Quellen.

nahe am Ziel. Die geringe Präsenz der Schwerindustrie mit einer vorwiegend auf Tourismus und Landwirtschaft beruhenden Wirtschaft und das Fehlen eines Verteidigungssektors, der die wirtschaftlichen Ressourcen absorbieren kann (das Land hat 1948 auf eine Armee verzichtet), runden das Bild in dieser Hinsicht besonders erfreulich ab der Energieansicht. Natürlich stammen die CO2-Emissionen zum Beispiel immer noch von Autos, aber der Staat möchte für 2021 auf null Emissionen übergehen.