Sandburgen in ... Sandkörnern | Kultur 2020

Anonim

Aus sehr kleinen, in Sandkörner gehauenen Burgen sind mikroskopische Skulpturen geworden. Der Schöpfer ist Vik Muniz (brasilianischer Künstler, der für seine riesigen Müllarbeiten bekannt ist), der es dank der Zusammenarbeit von Marcelo Coelho, Zeichner und Forscher am MIT (Massachusetts Institute of Technology) geschafft hat, dieses Projekt durchzuführen. Revolutionäre Technik Um seine Mikroskulpturen zu realisieren, entwarf Muniz seine Schlösser zunächst mit der Hochglanzkamera (optisches Gerät schon 1807 in Mode) und schickte sie dann nach Coelho. Letztere gravierten sie schließlich mit dem FIB (Focused Ion Beam), einer revolutionären Technik, die durch einen fokussierten Ionenstrahl gekennzeichnet ist und eine Linie mit nur 50 Nanometern Durchmesser erzeugen kann (ein menschliches Haar hat einen Durchmesser von 50.000 Nanometern). entsprechend den Seiten der Mauern eines Schlosses.

Sandburgen eingraviert in ... Sandkörner ZUR GALERIE (N Fotos)

Kunstmuseum in Tel Aviv Nach vierjähriger Arbeit ist es den beiden Künstlern gelungen, und nun werden die als Explosionen gedruckten Zeichnungen im Kunstmuseum in Tel Aviv in einer Ausstellung ausgestellt, die Muniz gewidmet und bis zum 2. August 2014 für die Öffentlichkeit zugänglich ist. Auf die Frage, warum er ein Sandkorn gewählt habe, antwortete Muniz: "Ich liebe einfache Dinge, die wir, während wir sie millionenfach beobachten, noch einmal beobachten müssen, um ihre Bedeutung wirklich zu erfassen." Und hier ist das Video von Vik Muniz und Marcelo Coelho, das den Herstellungsprozess der kleinsten Sandburgen der Welt erklärt.