Das Finanzsystem ist zunehmend von Cyberangriffen bedroht | Verhalten 2020

Anonim

Online-Angriffe von Hackern bzw. Crackern auf Finanzsysteme stellen ein zunehmendes Risiko dar und gefährden die Stabilität des US-Systems.

Dies geht aus dem Jahresbericht des Financial Stability Oversight Council (FSOC) hervor, der vom Finanzministerium und der Federal Reserve abhängt. Sensationelle Fälle. Dem Bericht zufolge stellen böswillige Übergriffe trotz der von Banken und Finanzunternehmen errichteten Cybersicherheitsbarrieren eine potenzielle systemische Gefahr dar. Das Dokument erklärt, dass es im letzten Jahr unzählige Probleme gab, die auf Razzien zurückzuführen waren, bei denen vertrauliche Informationen in großem Umfang gestohlen wurden. Beispielsweise sind einige Cracker in die Server von JPMorgan Chase eingedrungen, um verschiedene Arten von Daten zu stehlen, darunter auch die von Kunden. Und die Computersicherheitsbehörde Kaspersky Lab stellte fest, dass eine Gruppe von Cyberpiraten seit Jahren Angriffe auf rund 100 Banken auf der ganzen Welt verübt und sie gezwungen hat, 1 Milliarde US-Dollar für Abhilfemaßnahmen zu investieren.

Die Risiken des angeschlossenen Systems. Die größte Sicherheitslücke besteht dem Dokument zufolge in der Verbindung von Zahlungs- und Wertpapierbörsensystemen. "Während die Sicherheitstechnologien und das Bewusstsein selbst stetig wachsen", heißt es in dem Bericht, "nehmen auch die kriminellen Aktivitäten zu. Es besteht die Gefahr eines Unfalls, der so zerstörerisch ist, dass er die Geschäfte im Finanzsektor lähmt. "

Wie wir gesehen haben, ist die Zusammenschaltung im Allgemeinen das schwächste Element in Systemen, wie zum Beispiel Flugzeugen. Das BFS fordert die Finanzagenturen auf, sich möglicher immer raffinierterer und destruktiverer Angriffe bewusst zu werden und sich darauf einzustellen. Janet Yellen, Präsidentin der Federal Reserve, fügte hinzu, dass das amerikanische System in der Lage sei, mit katastrophalen Ereignissen aus wirtschaftlicher Sicht umzugehen, wie beispielsweise der Krise von 2008 (für die der FSOC, der diesen Jahresbericht erstellt, 2010 geboren wurde), und dass die Kreditinstitute daher auch unter den Bedingungen einer anhaltenden Rezession weiterarbeiten könnten, dass jedoch "neue und höhere Standards für die Finanzstabilität gefördert werden müssen". Der Entscheidungskampf. Das gefährlichste Szenario ist das einer Kettenlähmung angesichts der Zentralität des Bankensystems: "Die Konzentration von Schlüsseldienstleistungen in Banken kann die Gefahr eines Cyberunfalls mit verheerenden Folgen für viele Unternehmen zur gleichen Zeit hervorrufen."