Der köstliche Manachino (Machaeropterus deliciosus), der Vogel, der mit seinen Flügeln "singt" | Umwelt 2020

Anonim

Umwirbt seine Partner mit einem langen, hohen "Pfeifen", ähnlich dem Geigenklang. Aber ohne jemals den Schnabel zu öffnen. Der köstliche Manachino (Machaeropterus deliciosus) "singt" diese serentaten aneinander reibenden speziellen "gerändelten" Federn mit einer Technik, die derjenigen der Grillen sehr ähnlich ist. Bereits 2005 gelang es einem Team von Ornithologen der Cornell University of Vertebrates in Ithaca (New York), den in den Wäldern Ecuadors lebenden Vogel zu filmen und sein merkwürdiges Verhalten zu dokumentieren. Vier Jahre später untersuchten dieselben Forscher die Manachino-Federn im Labor, um ihre "physische" Funktion genau zu untersuchen. Die Experimente bestätigten, dass die gefiederten Federn mit einer Rekordfrequenz von 1500 Hertz vibrieren und dass die anderen "glatten" Federn das Concertino vervollständigen, das als Resonanzboden für "spezielle" Federn fungiert. Hier ist ein Video von einem Manachino bei der Arbeit. Video © Cornell Labor für Ornithologie Foto: © Michael Woodruff